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Über Umweltzerstörung kann man bei Konrad LORENZ
folgendes lesen:
"In einer technokratischen
Weltordnung ist der Vorgang einer Entwicklung im unglücklich
verengten Sinne zum Inbegriff der Wertschaffung geworden.
Das läßt sich besonders
schön daran illustrieren, was man auf amerikanisch darunter
versteht, ein Landstück zu entwickeln: `To develop an
area' heißt, auf dem betreffenden Stück Land-alle,,
natürliche Vegetation radikal zu vernichten, den frei
werdenden Boden mit Beton oder bestenfalls mit Parkrasengras
zu überziehen, sein etwa vorhandenes Stück Meeresstrand
durch eine Betonmauer zu befestigen, Bachläufe zu begradigen
oder, wenn möglich, in Röhren zu fassen, das Ganze
gründlich mit Pestiziden zu vergiften und dann an einen
gehorsam verstädterten und verdummten Konsumenten möglichst
teuer zu verkaufen. Darüber hinaus wird im technomorphen
Denken auf beinahe zwangsneurotische Weise das bloße
Bestehen der Möglichkeit, einen bestimmten Vorgang technisch
zu realisieren, mit der Verpflichtung verwechselt, dies tatsächlich
zu tun. Es ist geradezu zu einem Gebot der technokratischen
Religion geworden: Alles, was irgend machbar ist, muß
gemacht werden. Gewiß, ich übertreibe. Dennoch
frönt auch heute noch die große Mehrzahl der Menschen
dem Glauben, daß das Fortschreiten unserer Zivilisation
zwangsläufig in einer prädestinierten Weise zum
Anwachsen von Werten führen müsse."
Unter diesen zunehmenden, falschen
und unnatürlichen Wertmaßstäben haben unter
anderen Tierarten insbesondere auch die Hummeln zu leiden
(zunehmende Pestizideinsätze, Betonierung, Versiegelung
der Landschaft , aber auch einfach Laienhaftigkeit (Dummheit)
gefährden die letzten noch vorkommenden Arten.
Wir möchten uns nicht von diesen
wahrheitsgemäßen Aussagen distanzieren.
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