GLOSSAR
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Abdomen Mit Abdomen wird im allgemeinem der Hinterleib der Hummeln bezeichet.
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Abundanz Individuenzahl, also Anzahl der Pflanzen in einem Bestand oder einer Gesellschaft
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Abiotische Umweltfaktoren Wirkungen er unbelebten Natur auf Organismen, zum Beispiel Klima, Relief, Boden, Licht, Wasser, und chemische Faktoren.
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Agenda 21 Programm der Konferenz der Vereinigten Nationen für Umwelt und Entwicklung (UNCED), die 1992 in Rio de Janeiro stattfand. Die Agenda 21 ist kein völkerrechtliches Dokument, sondern benennt zahlreiche Handlungsfehler und Leitgedanken für die Lösung der ökosozialen Probleme im nächsten Jahrhundert. Bei der Verwirklichung des Ziels-
nachhaltige Entwicklung
- sollen erstmals Nichtregierungsorganisationen (NGOs) Verbände und Kommunen die tragende Rolle spielen.
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Anerkannte Verbände (§ 29) Bundesnaturschutzgesetz regelt die Mitwirkung von Verbänden (in Form von Stellungnahmen und Einsichtmöglichkeiten in die Sachverständigengutachten bei bestimmten Verfahren) sowie die Anerkennung rechtsfähiger Vereine. Darüber hinausgehende Regelungen finden sich in verschiedenen Ländergesetzen (z.B § 60a Niedersächsisches Naturschutzgesetzes).
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anthropogen durch menschliche Einwirkungen bedingt
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Anthropogene Umweltfaktoren durch den Menschen geschaffene oder beeinflußte Faktoren, zum Beispiel synthetische Stoffe, Mahd, Holzeinschlag oder Beweidung durch Haustiere.
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annuell einjährig ;annuelle Arten häufig in krautigen Pioniergesellschaften
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anthropozentrisch Den Menschen in den Mittelpunkt stellend
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akpektbestimmend den optischen Eindruck einer Fläche bestimmenden Pflanzenart
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Altköniginn Hummelköniginn, die ein Nest gegründet hat (nicht Nistplatzsuchend)
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alluvial durch Ströme angeschwemmt, abgelagert
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Avifauna Vogelwelt
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Art Einheit bei der Klassifizierung von Organismen. Individuen einer Art bilden eine natürliche Fortpflanzungsgemeinschaft und können sich mit Individuen anderer Art nicht fruchtbar kreuzen. Sie stimmen in allen wesentlichen Merkmalen miteinander und mit ihren Nachkommen überein.
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Artenschutz Sammelbegriff für die Maßnahmen zum Schutz aller freilebenden Tier- und wildwachsenden Pflanzenarten Artenschutzverordnung. durch den Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten am 25.8.1980 erlassene Verordnung die gefährdete Arten benennt und unter besonderen Schutz stellt
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Artenzahl Anzahl der Pflanzenarten einer Vegetationsaufnahme
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Artenvielfalt Artenzahl pro Flächen oder Raumeinheit und die relative Häufigkeit, das heißt die Verteilung der Individuen auf die einzelnen Arten innerhalb einer Biozönose.
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Artmächtigkeit kombinierte Schätzung von Abundanz und Deckungsgrad (= "Menge")
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Ausgleichsmaßnahmen Durch das Bundesnaturschutzgesetz vorgeschriebene Maßnahmen zur Neuschaffung von Lebensräumen (gleichartig oder zumindest gleichwertig), wenn durch einen Eingriff in Natur und Landschaft eine wesentliche Beeinträchtigung oder Zerstörung stattgefunden hat.
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Aushagerung Verarmung des Bodens an Pflanzennährstoffen durch den Entzug mit der oberirdischen Pflanzensubstanz beim Abtransport des Erntegutes von der Fläche.
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Auwald Pflanzengesellschaft in der häufig überschwemmten Uferregion von Gewässern. In Mitteleuropa Untergliederung in Weichholzauen (höherer Grundwasserstand, anhaltende Überschwemmung) und Hartholzauen (tieferer Grundwasserstand, kürzere Überschwemmungen).
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autochthon am Fundort entstanden, vorkommend (Ggs.: allochtho
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Basalgesellschaft (Bsg.) Vegetationstypen , die nur Charakterarten höherer Syntaxa (V-K) enthalten, zusätzlich Begleiter mit niedrigem Deckungsgrad und schwankender Stetigkeit; in Bsg. sind durch Störungen Arten mit enger ökologischer Amplitude (AC) ausgeschlossen
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Berner Übereinkommen 1979 in Bern geschloossenes und 1985 in der Bundesrepublik in Kraft getretenes Übereinkommen zum Schutz der wildlebenden Tiere und Pflanzen und ihre Lebensstätten in Europa. Im Mittelpunkt der Konvention stehen gefährdete Arten(zum Beispiel Fishcotter, Wolf, Braunbär)
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Besonders geschützte Biotope In § 41c Bundesnaturschutzgesetz aufgelistete Biotoptypen, die ohne Ausweisung, das heißt allein per Gesetz geschützt sind. Detailliertere Bestimmungen in den einzelnen Landesnaturschutzgesetzen; nach Niedersächsisches Naturschutzgesetz zum Beispiel. sogenannte §§ 28 a- und b-Biotope. (§ 28a-Biotope: Hochmoore, Röhrichte, naturnahe Bachläufe und Kleingewässer, Bruch- und Auenwälder, Dünen und Salzwiesen und andere. § 28b-Biotope: Feuchtgrünland mit bestimmten Pflanzengesellschaften). Entsprechende Regelungen in anderen Bundesländern, zum Beispiel § 24a Baden-Württembergisches Naturschutzgesetz, § 18 Thüringer Naturschutzgesetz u. a.
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Biozönose Lebensgemeinschaft Lebensgemeinschaft verschiedener Arten, die zumindest teilweise in einem Abhängigkeitsverhältnis zueinander stehen.
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Biodiversität Mannigfaltigkeit und Variabilität der Lebewesen und der ökologischen Strukturen, in die sie eingebunden sind.
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Bioindikatoren Organismen , deren Vorkommen oder Fehlen Rückschlüsse auf bestimmte Standorteigenschaften zulassen, und somit auch zur Erfassung von Schadstoffen geeignet sind. Während sensitive Bioindikatoren sehr empfindlich und mit deutlichen Symptomen (z. B.Nekrosen, Chlorosen, Wachstumsanomalien) auf Umweltbelastungen reagieren, reichern akkumulierende Bioindikatoren Schadstoffe in ihrem Körper an, so daß diese analytisch erfaßbar werden (vgl. Zeigerorganismen, Testorganismen, Biomonitoring).
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Biologische Schädlingsbekämpfung Verwendung lebender Organismen zur Populationsbegrenzung bestimmter tierischer und pflanzlicher Schädlinge, zum Beispiel durch gezielten Einsatz oder Schonung und Förderung natürlicher Feinde, Selbstvernichtungsverfahren, Verwendung von mikrobiologischen Präparaten und Förderung spezifischer Schädlinge von Wildkräutern.
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Biologisches Gleichgewicht Zustand eines biologischen Systems, der sich innerhalb einer bestimmten Zeitspanne als Ergebnis der ablaufenden Regulationsmechanismen einstellt. In biologischen Systemen sollte dieser Begriff durch Fließgleichgewicht ersetzt werden, da es sich um offene Systeme handelt.
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Biomonitoring Beobachtung von Indikatororganismen (Bioindikatoren) in ihren natürlichen Lebensräumen oder Aussetzen von Indikatororganismen in einem bestimmten Raum zur Überwachung und Analyse des Zustandes der Umwelt (zum Beispiel Flechten zur Luftüberwachung).
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Biosphäre Von Lebewesen bewohnter Teil der Erde. Die Biosphäre kann auch als globales Ökosystem bezeichnet werden, das die Gesamtheit aller Ökosysteme umfaßt.
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Biosphärenreservat Großräumige, natürliche oder naturnahe Ökosysteme, die nach Kriterien des UNESCO Programms "Man and Biosphäre" (MAB) unter Schutz gestellt sind. In Deutschland gehören beispielsweise die Wattenmeere und der Bayerische Wald in diese Schutzgebietskategorie. Weltweit gibt es ca. 300 solche Reservate.
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Biotische Umweltfaktoren Wirkung der belebten Natur auf Organismen, wie zum Beispiel Konkurrenz, Nahrungsangebot, Feinde, Symbionten oder Populationsdichte.
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Biotop / Biotoptyp Lebensraum einer Biozönose mit einer charakteristischen Tier- und Pflanzenwelt (z.B. Grünlandgraben)
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Biotopschutz Maßnahmen zu Schutz und Pflege von Lebensräumen. Maßnahmen zum Biotopschutz gelten meist gefährdeten oder seltenen Lebensräumen (besonders geschützte Biotope)).
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Biotopverbund Verbindung verschiedener Biotope, um die Ausbreitung und den Austausch der in den Biotopen vorkommenden Lebensgemeinschaften zu gewährleisten. Die Verbindung kann durch lineare Elemente (zum Beispiel Hecken, Feldraine, Uferrandstreifen) oder durch sogenannte Trittsteine (Trittsteinbiotope), das heißt kleine, flächige Elemente, hergestellt werden.
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Biotopvernetzung Funktionales Beziehungsgefüge zwischen pflanzlichen und/oder tierischen Organismen innerhalb eines Lebensraumes.
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Bonner Konvention 1979 in Bonn abgeschlossenes "Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wildlebenden Tierarten ". Berücksichtigt werden alle wandernden Tierarten, sobald sie Staatsgrenzen überschreiten.
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Brache Unterbrechung des Anbaus von Nutzpflanzen auf landwirtschaftlichen Flächen.
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Bundesartenschutzverordnung Bundesweit geltende Verordnung zum Schutz wildlebender Tiere und Pflanzen (1989). Sie listet die besonders geschützten Arten auf, definiert Ausnahmeregelungen, enthält Bestimmungen für Ein- und Ausfuhr, Haltung, Zucht, Vermarktung gezüchteter Tiere und anderes.
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Bundesnaturschutzgesetz In seiner ursprünglichen Fassung 1976 in Kraft getretenes, mehrfach geändertes Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege.
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Charakterart Pflanzenart, die fast stets oder ausschließlich an eine bestimmte Pflanzengesellschaft gebunden ist (da sie dort ihr optimales Vorkommen findet)
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Chlorophylle Farbstoffe der grünen Pflanzen und bestimmter Algen und Bakterien, mit deren Hilfe Sonnenenergie in chemische Energie umgewandelt wird.
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Chlorose Blattkrankheit bei grünen Pflanzen infolge mangelnder Chlorophyllbildung (Chlorophylle), die sich meist durch Blattaufhellungen äußert. Mögliche Ursachen sind u. a. mangelnde Mineralstoffzufuhr oder -aufnahme, Schadstoffeinwirkungen aus Luft und Boden, genetische Defekte oder klimatische Einflüsse (Licht- oder Wassermangel, Kälte).
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C/N-Verhältnis Verhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff (C/N) in der organischen Substanz. Ist ein Maß für die Zersetzbarkeit des organischen Materials durch Mikroorganismen. Je größer der Wert, um so ungünstiger die Abbaubedingungen.
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diluvialer Untergrund in der Eiszeit entstandener Untergrund des Bodens

in der Eiszeit entstandener Untergrund des Bodens
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Diversität Artenreichtum
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Destruenten Organismen, die sich von toten Lebewesen und Abfällen ernähren. Sie verändern die organische Substanz physikalisch und /oder chemisch und überführen sie in anorganisches Material, das von anderen Organismen wieder genutzt werden kann.
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Düngeverordnung 1996 in Kraft getretene Verordnung, die bundesweit einheitliche rechtliche Rahmenbedingungen für die Anwendung von Düngemitteln auf landwirtschaftlich und gartenbaulich genutzten Flächen schafft.
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Dungeinheit Menge an Wirtschaftsdüngemitteln tierischer Herkunft, die 80 Kilogramm Gesamt-Stickstoff enthält (entspricht ungefähr 20 m² Rindergülle oder 16 m² Schweinegülle). Mit Erlaß der Düngeverordnung ungültig.
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Drohn Männchen
Eingriff Im juristischen Sinn eine anthropogene Maßnahme, die die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts oder das Landschaftsbild beeinträchtigen kann.
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Eingriffsregelung Die naturschutzrechtliche Eingriffsregelung strebt die Sicherung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts und des Landschaftsbildes an. Es ist Verpflichtung, einen Eingriff so zu planen und durchzuführen, daß Beeinträchtigungen vermieden oder unvermeidbare Beeinträchtigungen zumindest in einem vertretbarem Rahmen gehalten und ausgeglichen werden (Kompensationsmaßnahmen).
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Einstweilige Sicherstellung Möglichkeit der zuständigen Naturschutzbehörde, bis zum Erlaß einer Verordnung vorläufige Verbote hinsichtlich der Nutzung oder der Veränderung von Grundstücken auszusprechen (zwei bis drei Jahre gültig).
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Endgesellschaft Endglied der Vegetationsentwicklung auf einem bestimmten Standort, die sich mit ihrer Umwelt in einem relativ stabilen biologischen Gleichgewicht befindet (=Schlußgesellschaft)
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entkusseln entfernen von Gehölzen, die auf Mooren als Folge von Entwässerungen aufkommen und durch ihre Verdunstungsleistung die Entwässerung verstärken und die moortypische Vegetation verdrängen
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emers über dem Wasser lebend
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Emission Abgabe von Stoffen (Gase, Stäube) und Energie (Abwärme, Strahlung, Lärm) an die Umwelt. Auch die abgegebenen Stoffe selbst werden als Emission bezeichnet (vgl. Immission).
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ephemer kurzlebig, vorübergehend
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Erosion Abtrag des Bodens durch die Einwirkung von Wind und Wasser. Der natürliche Vorgang der Erosion kann durch die Bodenbewirtschaftung des Menschen (vor allem Ackerbau und Forstwirtschaft) verstärkt werden.
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Ersatzgesellschaft natürlich oder anthropo-zoogen bedingte Pflanzengesellschaften, die anstelle der natürlichen Schlußgesellschaften (Dauer- oder Klimaxgesellschaften) treten und kürzer oder länger bestehen bleiben (TÜXEN, R.) bzw: Entwicklungsstadien nach Schlag, Brand, Aufforstungen u.a. (DIERSCHKE)
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Ersatzmaßnahmen Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, wenn ein Ausgleich der durch einen Eingriff verursachten Schäden nicht möglich ist. In der Praxis bedeutet dies die Schaffung anderer hochwertiger Lebensräume, die nicht denen gleichen müssen, die durch den Eingriff geschädigt oder zerstört wurden.
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Eutrophierung Vorgang der Nährstoff oder Nahrungsanreicherung an einem Standort. Häufig verwendeter Begriff für die Oberdüngung von Oberflächengewässern und Meeren durch natürliche oder künstliche Nährstoffanreicherung.
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Extensivierung Verringerung des Einsatzes ertragsfördernder Betriebsmittel und/oder Arbeit. Möglichkeiten der Extensivierung bestehen sowohl in der Landwirtschaft (Pflanzenbau, Tierproduktion) und Forstwirtschaft als auch durch Umweltpolitik (Verringerung des Einsatzes chemischer Betriebsmittel oder nicht erneuerbarer Energieträger).
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euryök Arten mit einem sehr weiten Toleranzbereich gegenüber vielen Umweltfaktoren, also mit breiter ökologischer Amplitude, werden als euryök bezeichnet (Gegensatz: stenök).
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eutraphent svw. nährstoffliebend
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eutroph nährstoffreich
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Facies niedrigste unterscheidbare Einheit der Vegetationssystematik, physiognomisch auffallend durch die Dominanz einer oder weniger Arten.
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Fangbehälter Behälter in dem die Hornissen während des Umquartierens zwischenzeitlich eingesperrt werden. (mit Zuckerteig zur Stressbewältigung)
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Fangröhre Zylindrischer Behälter mit einem Schiebekolben (ähnlich einer Luftpumpe) aus Acryglas bestehend, zum Abfangen von Hornissen aus kleinen Öffnungen.
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Fauna Tierwelt, die in einem bestimmten Gebietstyp vorkommt, z.B. Gewässerfauna, Waldfauna
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Feuchtgebiet Gebiet, das sich hauptsächlich aus Feuchtbiotopen zusammensetzt. Die Ramsar-Konvention definiert Feuchtgebiete als Feuchtwiesen, Moor- und Sumpfgebiete oder Gewässer, die natürlich oder künstlich, dauernd oder zeitweilig, stehend oder fließend, Süß-, Brack- oder Salzwasser sind, einschließlich solcher Meeresgebiete, die bei Niedrigwasser nicht tiefer als sechs Meter sind.
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Flora die Gesamtheit aller Pflanzenarten eines bestimmten Gebietes
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Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) 1992 von der Europäischen Union verabschiedete "Richtlinie zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen ". Im Mittelpunkt des Interesses steht der Schutz der Lebensräume. FFH-Gebiete bilden zusammen mit Gebieten, die nach der Vogelschutzrichtlinie der EU geschützt sind, das europaweite Schutzgebietsnetz + Natura 2000.
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Folgegesellschaft innerhalb einer Sukzessionsreihe eine (Initial-)Pioniergesellschaft ablösende Pflanzengesellschaft mit stärker gefestigter Artenverbindung und oft längerer Dauer.
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Forst Nach forstwirtschaftlichen Kriterien geführter Baumbestand, der primär der Holzproduktion dient und dessen Schutz und Erholungsfunktion durch forstwirtschaftliche Maßnahmen gesichert werden soll.
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fragmentarisch, Fragment bruchstückhaft, Bruchstück
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Fragmentgesellschaft entweder nicht vollständig entwickelte Gesellschaft (Initialstadium oder Rumpfgesellschaft); oder: degradierte Bestände, wie anthropogen veränderte Gesellschaften sowie Restgesellschaften
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Geschützter Landschaftsbestandteil Nach § 18 Bundesnaturschutzgesetz rechtsverbindlich festgesetzter Teil von Natur und Landschaft, dessen besonderer Schutz erforderlich ist.
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Gesellschaft umweltabhängige, regelmäßig wiederkehrende (charakteristische) Kombination von Pflanzenarten und -individuen, die sich miteinander im Wettbewerb und sich durch die Konkurrenzkraft der Teile im Gleichgewicht be- finden; kann durch Änderung von äußeren Faktoren in eine andere Gesellschaft, also Folgegesellschaft übergehen (= Sukzession)
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Gley-Podsol Bodentyp der grundwassernahmen Geest
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Großvieheinheit (GVE) Tierart unabhängige Maßeinheit für landwirtschaftliche Nutztiere. Die Berechnung erfolgt unter Zugrundelegung des Lebend gewichts nach einem speziellen Schlüssel. 1 Rind (älter als 2 Jahre) = 1 GVE, 1 Mastschwein (über 50 kg) = 0, 16 GVE
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Grünordnungsplan Teil des Bebauungs-Planes einer Gemeinde als Beitrag des Naturschutzes und der Landschaftspflege.
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Gülle Gemisch aus Kot, Harn und Streumaterial, vermischt mit Wasser, das bei der landwirtschaftlichen Tierhaltung anfällt und als Dünger verwendet wird (vgl. Jauche ). Nach dem -3- Wasserhaushaltsgesetz gehört Gülle zu den wassergefährdenden Stoffen.
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Grüppe kleiner Entwässerungsgraben auf den Grünlandparzellen
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Habitat Lebensstätte ("Wohnort") einer Pflanzen- oder Tierart (Art), wo alle Lebensbedingungen erfüllt werden, die die Art an den Ort stellt; die Gesamtzahl aller Habitate einzelner Arten bildet den Lebensraum (= Biotop) für die an diesem Ort anzutreffende Lebensgemeinschaft (= Biozönose)
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Herbizid Chemisches Mittel zur Wildkrautbekämpfung in Landwirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft u. a..
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Hemerobie Gesamtheit aller beabsichtigten und unbeabsichtigten Wirkungen des Menschen (=Kulturwirkung) auf ein Ökosystem. Nach der Intensität dieser Wirkungen lassen sich mehrere Hemerobiegrade unterscheiden (grob: oligo-, meso-, euhemerob).
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hemerophil / hemerophob es lassen sich hemerophile und hemerophobe Pflanzensippen unterscheiden, d.h. Kulturfolger und Kulturflüchtlinge
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historische Kulturlandschaft Landschaftsräume, die durch ausgeprägte Merkmale bäuerlicher Landbewirtschaftung und -besiedlung gekennzeichnet sind
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Hornissenkäfer Der Hornissenkäfer (Velleius dilatatus) - oder besser auch Hornissenkurzflügelkäfer genannt - lebt in allen Entwicklungsstadien mit im Hornissennest. Er lebt unten in den Abfällen und ernährt sich von den Futterresten der Hornissen, aber auch von toten Hornissen und Fliegenlarven. Er ist also ein Kommensale (Mitbewohner) bei Hornissen.
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Hornissenschäle

Zu den Nahrungsquellen der Hornissen zählen auch Baumsäfte. Entweder werden diese direkt an blutenden Bäumen aufgenommen, oder frische Triebe werden angebissen. Diese aufgebissenen Stellen nennt man Hornissenschäle.

Hydrophyt (höhere) Wasserpflanze; Überdauerungsorgane (d.h. Turionen Stolonen und Rhizome) submers
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hypertroph übermäßig nährstoffreich bzw. nährstoffbelastet
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Hypertrophierung Überdüngung
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Immission Einwirkung von Emissionen (zum Beispiel Luftverunreinigungen auf Organismen.
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Incisura lateralis Runde Ausbuchtung im unteren Teil des Kiefervorderrandes einer Hummel
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Integrierter Pflanzenschutz Kombination biologischer, chemischer und kulturtechnischer Methoden zur Bekämpfung von Schaderregern und Wildkräutern, wobei die Ausnutzung natürlicher Regulationsmechanismen im Vordergrund steht und gezielte Maßnahmen erst ab einer bestimmten Populationsdichte der Schaderreger oder Wildkräuter  Schadenschwelle) ergriffen werden.
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indigen einheimisch
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Initialgesellschaft (=Pioniergesellschaft:) Vegetationseinheit, die sich als Anfangsglied der Vegetationsentwicklung (Sukzession) auf einem bestimmten (offenen) Standort einstellt; oft mit wenig regelhafter (teilweise zufälliger) Artenkombination, starker Schwankung der Artenzahl und kurzer Lebensdauer
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Jungkönigin noch nicht überwinterte Hummelköniginn, die erst im darrauf folgendem Jahr ein Nest gründet.
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Jauche Mischung aus überwiegend flüssigen tierischen Exkrementen und meist geringen Mengen an Kot, Einstreu und Spülwasser. Als Jauche bezeichnet man auch die Sickersäfte aus der Festmistbereitung. Jauche wird als Düngemittel verwendet und zählt zu den wassergefährdenden Stoffen.
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Klärschlamm Bei der Abwasserreinigung anfallendes Material aus Feststoffen welches nach Ausfaulen als Dünger verwendet werden kann, soweit eine bestimmte Schadstoffkonzentration im Klärschlamm nicht überschritten wird.
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Klimaxgesellschaft vonKlima und Substrat abhängige Schlußgesellschaft der Vegetations- entwicklung (Sukzession); in Mitteleuropa durchweg Waldgesellschaften
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Kommensale Kommensale (Mitbewohner) bei Hornissen.
Kompensationsmaßnahmen Sammelbegriff für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen.
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Kompost Stark humushaltiger Dünger aus organischem Material (zum Beispiel Abfällen).
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Konsumenten Organismen, die die von (vor allem grünen Pflanzen) erzeugte organische Substanz verbrauchen.
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Kryptogamen Pflanzen mit sog. verborgengeschlechtlichem Entwicklungsgang, wie Farne, Moose, Schachtelhalme, Thallophyten
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Kulturlandschaft Landschaftstyp, bei dem die Tätigkeit des Menschen zur Veränderung verschiedener Landschaftselemente geführt hat (zum Beispiel Knicklandschaft in Schleswig-Holstein Lüneburger Heide).
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Landschaftsplan zur Lösung landschaftspflegerischer Probleme auf Gemeindeebene werden der Ist-Zustand, die Erfordernisse und Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege dargestellt Landschaftsplanung auf Gemeindeebene. Im Gegensatz zum Landschaftsprogramm und zum ?+ Landschaftsrahmenplan enthält der Landschaftsplan konkrete Texte und kartenmäßige Darstellungen der örtlichen Erfordernisse und Maßnahmen zur Verwirklichung der Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege auf der Ebene der Gemeinde.
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Landespflege Umfaßt die Aufgabengebiete der Landschaftspflege, des Naturschutzes und der Grünordnung.
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Landschaft Als Einheit aufzufassender Teil der Erdoberfläche, der durch eine charakteristische Struktur Landschaftsaufbau und Funktion Landschaftshaushalt gekennzeichnet ist (vgl. Kulturlandschaft, Naturlandschaft).
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Landschaftshaushalt Beziehungsund Beziehungsund Wirkungsgefüge von Organismen und ihrer abiotischen Umwelt in einer Landschaft sowie zwischen benachbarten Landschaftsräumen.
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Landschaftsökologie Lehre von den komplexen Beziehungen innerhalb und zwischen Ökosystemen aus ökologischer und geographischer Sicht.
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Landschaftspflege Gesamtheit der Maßnahmen zu Schutz und Entwicklung der nachhaltigen Nutzungsfähigkeit der Naturgüter sowie der Vielfalt, der Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft. Landschaftspflege ist Bestandteil der Landespflege .
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Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP) Bestandteil eines Fachplanes, in dem der Planungsträger eines Eingriffs in Natur und Landschaft die zum Ausgleich erforderlichen Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege darstellen muß.
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Landschaftsplanung Raumbezogenes, querschnittsorientiertes Planungsinstrument des ?+ Bundesnaturschutzgesetzes zur Verwirklichung der Ziele von Naturschutz und Landschaftspflege . Die Landschaftsplanung ist ein Teilbereich der gesamten Raumplanung.
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Landschaftsprogramm Landschaftsplanung auf der Ebene der Bundesländer. Die Landschaftsprogramme legen die landesweiten Erfordernisse und Maßnahmen zur Verwirklichung der Ziele des Naturschutzes und der Landespflege fest.
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Landschaftsrahmenplan Landschaftsplanung für Teile eines Landes (Landkreise oder kreisfreie Städte). Der Landschaftsrahmenplan legt überörtliche Erfordernisse und Maßnahmen zur Verwirklichung der Ziele des Naturschutzes und der Landespflege fest.
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Landschaftsschutzgebiet Durch Verordnung festgesetztes Gebiet, in dem die Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts oder die Nutzbarkeit der Naturgüter zu erhalten oder wiederherzustellen ist, wenn das Landschaftsbild vielfältig, von besonderer Eigenart und Schönheit ist oder wenn das Gebiet für die Erholung wichtig ist. Die wirtschaftliche Nutzung ist in der Regel zulässig durch Land und Forstwirtschaft. Untersagt sind alle Handlungen, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen.
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Leitbild Allgemein formulierte Zielvorstellung u. a. in der Raumordnung, die auf den momentan gültigen gesellschaftspolitischen Prinzipien beruht.
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Lemniden kleine Schwimmpflanzen mit meist stark reduziertem Sproß- und Wurzelsystem: Azolla, Lemna gibba, L. minor, Spirodela, Wolffia, Ricciocarpus; gehören zu den Pleustophyten
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LÖWE Abkürzung für "Niedersächsisches Programm zur langfristigen ökologischen Waldentwicklung in den Landesforsten". Ziel ist es, durch ökologisch orientierte Waldbauplanung zu standortgerechten und artenreichen Wäldern zu kommen, wobei die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes als gleichrangig angesehen werden.
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Magerrasen Teilweise natürliche Grasfluren auf nährstoffarmen, nicht oder nur sehr wenig gedüngten Böden, z. B. Kalk-, Silikat- und Sand-, Borstgras-, Hochgebirgs-, Schwermetall Magerrasen.
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Magerwiese Nur einmal pro Jahr gemähte Wiese, die nicht oder nur wenig gedüngt wird.
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Makroinvertebraten mit unbewaffnetem Auge erkennbare, in/auf der Gewässersohle und dem Ufer (d.h. Benthos) sowie Wasserpflanzen und Röhrichten lebenden Wirbellosen
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Mandibel Wird als Oberkiefer der Hummeln bezeichet
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Marsch aus Meeres und Flussablagerungen entstandene Landschaft
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Maibolt ein aus organischer Substanz entstandenes Eisensulfat, das bei Luftzufuhr (z.B. durch Umbruch, tiefe Grabenräumung) die als Pflanzengift wirkende Schwefelsäure freisetzt
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Melioration Bodenverbesserung im Hinblick auf die landwirtschaftliche Nutzung (z. B. durch wasserbauliche Maßnahmen)
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mesophiles Grünland Grünland auf Standorten mit mittlerem Feuchtigkeitsgehalt und ohne intensive Bewirtschaftung
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mesophytisch mittlere Feuchtigkeitsverhältnisse bevorzugend (Abstufungen: xero-, meso-, hygro-, hydrophytisch)
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mesotroph mit mittlerer Nährstoffversorgung (im Unterschied zu eutroph, oligotroph)
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Mineralisierung Abbau abgestorbener organischer Substanz zu anorganischen (mineralischen) Stoffen durch die Tätigkeit von Mikroorganismen
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Minutenfeld Rasterfeld, das durch geographische Minuten begrenzt wird (im Landkreis ca. 2,1 qkm)
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Morphologie (Hummeln) Benennung der Körperteile der Hummel
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Morphologie Form der Geländeoberfläche
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Mosaikkomplexe Unregelmäßige, aber regelhafte Muster verschiedener Vegetationstypen auf engem Raum. Oft bedingt durch entsprechende, abiotische Standortmosaike, aber auch durch Nebeneinander verschiedener Sukzessionsphasen und -stadien oder anthropogener/zoogener Einflüsse
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Nachhaltigkeit Prinzip der dauerhaften Gewährleistung einzelner oder mehrerer Funktionen (Beispiel Waldfunktionen) eines Ökosystems.
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Nahrungskette Lineare Verknüpfung zwischen Organismen, die auf Stoff und Energietransport beruht. Am Anfang der Nahrungskette stehen die Primärproduzenten, die organische Substanz aus anorganischen Stoffen durch den Prozeß der Photo- oder Chemosynthese aufbauen. Diese Biomasse bildet die Nahrungsgrundlage für die folgenden Konsumenten. Abgeschlossen wird die Nahrungskette von den Destruenten, die durch ihre zersetzende Tätigkeit das organische Material in eine für die Primärproduzenten verwertbare Form überführen. Nahrungsketten können auch nur aus Bundesnaturschutzgesetz, Landesnaturschutzgesetze, Produzenten und Konsumenten bestehen. Die Anzahl der Konsumenten ist aus energetischen Gründen meist auf 3 beschränkt.
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Nahrungsnetz Modell des netzartigen Verbundes von Nahrungsbeziehungen.
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Nationalpark Großräumiges Gebiet, das per Rechtsverordnung geschützt ist. Die Voraussetzungen für die Unterschutzstellung und der daraus abgeleitete Schutz entsprechen denen für Naturschutzgebiete und sind dementsprechend streng.
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Natura 2000 Schutzgebietssystern innerhalb der Europäischen Union, das aus den "Besonderen Schutzgebieten" nach derVogelschutzrichtlinie der EU und den durch die FFH-Richtlinie geschützten Flächen besteht.
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Naturdenkmal Objekthafte oder flächig klar von der Umgebung abgrenzbare einzelne Naturschöpfung, die per Rechtsverordnung aus wissenschaftlichen Gründen, wegen Seltenheit, Eigenart oder Schönheit geschützt ist. Zu den Naturdenkmälern können beispielsweise Aufschlüsse, Bodenformen, Steilufer, Bäume oder Alleen zählen.
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Naturgut Ressource
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Naturlandschaft Von unmittelbaren menschlichen Aktivitäten unbeeinflusst gebliebene e Landschaft, die lediglich auf dem Zusammenwirken der derzeit herrschenden naturbedingten ökologischen Faktoren beruht.
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Naturhaushalt Wirkungsgefüge aller natürlichen Faktoren (Boden, Wasser, Klima, Luft, Pflanzen, Tiere)
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Natürlichkeitsgrad Abstufung des menschlichen Einflusses auf ein Ökosystem oder eine Biozönose. Es werden 3 Stufen unterschieden: natürlich = ohne direkten menschlichen Einfluss entstanden bzw. nicht vom Menschen verändert; naturnah = vom Menschen nicht wesentlich verändert; halbnatürlich = vom Menschen nicht bewusst geschaffen, aber beeinflusst und von diesem Einfluss abhängig.
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Naturnaher Waldbau Standortgerechter Waldbau, der sich im Hinblick auf Baumarten und Bestandsaufbau an der potentiellen natürlichen Vegetation orientiert und weitestgehend mit Hilfe natürlicher Maßnahmen (z. B. Naturverjüngung) stabile Waldbestände anstrebt (siehe auch LÖWE).
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Naturpark Durch Rechtsverordnung geschütztes großräumiges Gebiet, das zum überwiegenden Teil aus Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten besteht und das sich wegen seiner landschaftlichen Voraussetzung in besonderer Weise für die Zwecke der Erholung und des Fremdenverkehrs eignet.
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Naturschutz Gesamtheit der Maßnahmen zum Erhalt wildlebender Tiere und Pflanzen, ihrer Lebensgemeinschaften und natürlichen Lebensgrundlagen sowie zur Sicherung von Landschaften und Landschaftsteilen unter natürlichen Bedingungen Biosphäre). Traditionell stützt sich der Naturschutz vorwiegend auf konservierende Maßnahmen wie beispielsweise den Artenschutz und die Ausweisung von Schutzgebieten (Naturschutzgesetze*). *Bundeswaldgesetz, Bundesjagdgesetz, Landesfischereigesetz, Tierschutzgesetz u. a.
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Naturschutzgebiet Durch Rechtsverordnung streng geschütztes Gebiet zur Erhaltung charakteristischer Lebensgemeinschaften. Neben wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen können Gebiete auch wegen ihrer Seltenheit, besonderen Eigenart oder Schönheit unter Naturschutz gestellt werden.
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Naturverjüngung Gehölzbestand, der sich durch Selbstaussamung oder aus Wurzelsprösslingen (weiter-) entwickelt
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Nekrose Absterben einzelner Gewebeteile des tierischen oder des pflanzlichen Organismus; Gewebetod
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NGOs Abkürzung für Nichtregierungsorganisationen; Begriff für außerbehördlich tätige Organisationen.
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Nützling Tier das die wirtschaftliche Tätigkeit oder die Gesundheit des Menschen direkt oder indirekt unterstützt. Zu den Nützligen zählen alle Nutztiere uns solche zur Schädlingsbekämpfung eingestezt werden können.
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nitrophil stickstoffliebend; nitrophile Pflanzenarten (= Nitrophyten) zeichnen sich durch besonders hohen Stickstoffbedarf aus; sind daher als Wildpflanzen Indikatoren (Zeigerpflanzen) für hohen N-Gehalt des Standortes
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Nitrophyt siehe unter nitrophil; Nitrophyten sind z.B. Brennessel, Giersch, Bärenklau, Wiesen-Kerbel, Stumpfblättriger Ampfer
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Ökosystem Biotop (Lebensraum) + Biozönose (Lebensgemeinschaft) = Ökosystem; Einheiten der Landschaft, die aus dem Zusammenwirken von Lebensraum und Lebensgemeinschaft von Pflanzen und Tieren entstehen unter Herausbildung bestimmter Typen von Ökosystemen (Ökosystemtypen), z.B. Entwässerungsgraben, Wiese, Wald, nährstoffreiche Stillgewässer oder Hochmoor
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Ökolandbau Sammelbegriff für Formen des Landbaus nach jeweils einheitlichen Anbaurichtlinien. Gemeinsames Ziel ist der vollständige oder zumindest weitgehende Verzicht auf den Einsatz von Handelsdüngern und synthetisch hergestellten Pflanzenschutzmitteln. Weiterhin wird die Einheit von Pflanzen- und Tierproduktion, d. h. ein geschlossener Nährstoffkreislauf, angestrebt.
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Ökologie Wissenschaft, die sich mit den Wechselbeziehungen der Organismen untereinander und zu ihrer Umwelt beschäftigt. Der Begriff "Ökologie" wurde erstmals 1866 von Ernst Haeckel genannt, der damit die "Lehre vom Haushalt der Natur" bezeichnete.
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Ökologische Nische Beschreibung der Rolle und Funktion einer Art in einem Ökosystem im Spannungsfeld von abiotischen und biotischen Umweltfaktoren. Von besonderem Interesse bei der Bestimmung der ökologischen Nische ist die Stellung einer Art innerhalb der Nahrungskette.
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Ökosystem Wirkungsgefüge aus Organismen und ihrer Umwelt. Ökosysteme sind offene Systeme und bilden über Stoffkreisläufe und damit verbundene Energieumwandlungen eine funktionelle Einheit. Unter natürlichen Bedingungen sind sie selbstregulierend, d.h. sie befinden sich im Fließgleichgewicht. Mit zunehmender Beeinflussung durch den Menschen geht diese Fähigkeit verloren. Die räumliche und zeit liche Abgrenzung eines Ökosystems erfolgt nach den Zielvorstellungen des jeweiligen Betrachters.
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Ökoton Übergangsbereich zwischen zwei benachbarten Biotopen wie z. B. zwischen Wald und offener Landschaft. Ökotone sind häufig durch eine im Vergleich zu ihren Nachbarökosystemen höhere Mannigfaltigkeit gekennzeichnet.
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Ökotoxikologie Wissenschaft von den Wirkungen von Schadstoffen auf Ökosysteme oder Teile von ihnen.
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oligotraphent svw. nährstoffarmes Milieu liebend
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oligotroph nährstoffarm
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Organische Düngung Düngungsmaßnahmen mit Hilfe von Rückständen aus der Tier? und Pflanzenproduktion Jauche, Gülle , Stallmist, Kompost), von entsprechend aufgearbeiteten Siedlungsabfällen Klärschlamm ) und planmäßigem Anbau von Gründüngungspflanzen (z. B. Senf, Phacelia, Kleearten).
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Ozellus Einzelauge; es befinden sich ingsgesamt drei Ozelli auf dem Scheitel
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Ozellusorbitalfeld um den seitlichen Ozellus herum bis zum Rand des Komplexauges reichendes Feld mit oft artlich verschiedener Punktur es befinden sich ingsgesamt drei Ozelli auf dem Scheitel
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Parasiten Organismen, die sich permanent oder temporär in oder auf ihren Wirtsorganismen aufhalten, um sich von ihnen zu ernähren oder sich in ihnen fortzupflanzen. Die Wirtsorganismen werden durch die Parasiten geschädigt, aber nicht getötet (vgl. Prädatoren, Symbionten).
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Parasitoide Parasiten, die ihren Wirt im Laufe der Entwicklung bis zum Tode schwächen (vgl. Prädatoren).
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Parthenogenese Jungfernzeugung - wenn Arbeiterinnen Eier legen und sich daraus - da unbefruchtet - nur Drohnen entwickeln können.
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Petiolus das stielförmige Verbindungsstück zwischen Brustabschnitt und Hinterleib.
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Pflanzennährstoffe Sammelbegriff für die von Pflanzen für deren Entwicklung und Wachstum notwendigen und verwertbaren chemischen Elemente und anorganischen Verbindungen.
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Pflanzenschutzmittel Chemische und biologische Mittel zur Ausschaltung oder Abschreckung von Pflanzenschädlingen tierischer und pflanzlicher Art sowie von Erregern von Pflanzenkrankheiten.
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Pioniergesellschaft Pflanzengesellschaft, die in neue Gebiete, noch unbesiedeltes Gelände (Rohböden) oder Vegetationslücken vordringt (= Erstbesiedler)
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Plaggenwirtschaft zur Düngung magerer Sandböden wurden Gras- oder Heidesoden untergemischt, die vorher im Stall als Einstreu verwendet wurden; es entstanden hierdurch sogenannte Eschböden
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Planfeststellung durch Rechtsvorschrift angeordnetes Verwaltungsverfahren für raumbedeutsame Planungen wie z.B. Straßenbau, indem nach Anhörung aller durch das Verfahren berührter Beteiligter unter Abwägung aller Belange über die Zulässigkeit des Verfahrens entschieden wird und Art und Umfang notwendigqr Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen festgelegt werden
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Pleustophyten (=Flottierer:) frei auf der Wasseroberfläche treibende Pflanzen (Gegens.: Rhizophyten)
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Poketmaker Ein System von vorwiegend langrüsseligen Hummelarten zur Aufbewarung von Pollen. Auch Taschenhersteller genannt!
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Pollenstorer Pollenstapler; oder auch Blütenstauaufbewahrer, ein Aufbewahrungssystem von vorwiegend kurzrüseligen Hummelarten.
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Population Gesamtheit der Individuen einer Art, die in einem (mehr oder weniger abgeschlossenen) Lebensraum leben und eine natürliche Fortpflanzungsgemeinschaft bilden
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Potamal Flüsse und Ströme
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Pollenanalyse 1893 von C. A. Weber begründete Analyse der Pflanzenpollen nach Anzahl, Lage und Art in Torf- und Seeablagerungen zum Zwecke der Bestimmung der zur Zeit der Ablagerung verbreiteten Vegetation.
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Populationsdichte Individuendichte (Anzahl pro Fläche bzw. Raum) einer Art in einem Lebensraum.
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potentielle natürliche Vegetation (PNV) die Pflanzengesellschaften, die sich unter den heutigen Standortbedingungen und auf der Grundlage des derzeitigen regionalen Wildpflanzenbestandes einstellten, wenn alle menschliche Einflußnahme auf die Pflanzendecke unterbliebe (R. TÜXEN, 1956) oder: Zustand der Vegetation, der in einem definierten Gebiet unter den gegenwärtigen Umweltbedingungen vorherrschen würde, wenn der Mensch nicht mehr eingriffe und die Vegetation sich bis zu ihrem Endzustand (Klimax) entwickeln könnte.
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Polder eingedeichtes Gelände zur Aufnahme von Hochwasser bei starken Fluten
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Prädatoren Beutegreifer (Räuber); Tiere, die ihre Beute sofort töten und in der Regel mehr als ein Individuum des Beutetiers zu ihrer Entwicklung benötigen (vgl. Parasitoide).
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Produzenten Bezeichnung für Organismen, die aus anorganischer Substanz mittels Sonnenenergie oder chemischer Energie organische Substanz bilden (vgl. Konsumenten).
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Pufferzonen Verbindungsflächen zwischen zwei oder mehreren Biotopen zur Vernetzung der Lebensräume, es ermöglicht einen besseren Artenaustausch zwischen den Flächen
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Qualmgewässer Dieses Gewässer kann entstehen, wenn ein Deich o.ä. eine Aue vom eigentlichen Flussbett abtrennt. Die eigentliche Wasserfläche des Qualmgewässers entsteht durch unterirdische Strömungen die durch das Sediment an die Oberfläche drücken.
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Ramsar-Konvention Weltweites Abkommen von 1971 zum Schutz von Feuchtgebieten internationaler Bedeutung.
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Rasterkartierung eines Tier- oder Pflanzenbestandes auf nach einheitlichem System festgelegten Flächen
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Räuber Prädatoren, Beutegreifer.
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Raumplanung Räumliche Planung der öffentlichen Hand auf allen Ebenen und Sachgebieten. Objekt der Planung ist der Lebensraum des Menschen (vgl. Landschaftsplanung).
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Regeneration Von inneren und äußeren Faktoren abhängige Fähigkeit zum Ersatz verlorengegangener Teile oder Funktionen von Lebewesen bzw. Ökosystemen .
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Renaturierung Überführung durch den Menschen veränderter Lebensräume in einen naturnäheren Zustand (vgl. Natürlichkeitsgrad), z. B. Gewässerrückbau.
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Resistenz Genetisch bedingte Widerstandsfähigkeit der Organismen gegenüber abiotischen und biotischen Streßfaktoren (z. B. Temperatur, Wassermangel, Luftverunreinigungen, Pflanzenschutzmitteln, Schaderregern).
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Ressource Alles, was von einem Organismus benötigt und damit anderen entzogen wird (z. B. Nahrung, Bodenschätze, Nistplätze, Wasser in trockenen Gebieten).
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Rhithral Bäche und kleine Flüsse
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Rhizom unterirdische, ± verdickte Sproßachse; dienen der vegetativen (ungeschlechtlichen) Vermehrung und häufig der Stärkespeicherung
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Rhizophyten im Boden (Gewässersohle) wurzelnde Wasserpflanzen (Gegens.: Pleustophyten bzw. Flottierer)
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Rote Liste Gebietsbezogene Auflistung von bestimmten Gruppen der Tier- und Pflanzenwelt, von Lebensgemeinschaften oder Lebensräumen nach Gefährdungskategorien. Hierbei bedeuten: 0 = ausgestorben oder verschollen, 1 = vom Aussterben bedroht, 2 = stark gefährdet, 3 = gefährdet, 4 = potentiell gefährdet.
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Ruderalvegetation sich spontan entwickelnde Vegetation auf nicht genutzten, überwiegend nährstoffreichen Flächen
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ruderal, Ruderalflora Pflanzenarten, die bevorzugt auf stickstoffreichen, stark beeinflußten Böden vorkommen (Schutt- und Wegrandpflanzen)
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Rumpfgesellschaft noch unvollkommen entwickelte, pionierartiger Typ/Gesellschaft aufgrund geringer Entwicklungszeit oder dauernd ungünstiger Bedingungen (Fragmentgesellschaft)
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Restgesellschaft übriggebliebene, degradierte Assoziationsreste (Fragmentgesellschaft)
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Saprobiegrad Grad der Intensität des Abbaus toter organischer Substanz in Fließgewässern, der wesentlich vom Verschmutzungsgrad bestimmt wird (vgl. Trophiegrad ).
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Schadenschwelle (Agrarbegriff) Höhe der Populationsdichte eines "Schaderregers" (einschließlich Wildkräuter ) an einem Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Entwicklungsstadium, bei dem Schäden eintreten, die vom Wirtspflanzenbestand nicht mehr verkraftet werden können, ohne zu einem Ertragsverlust zu führen. Als wirtschaftliche schadenschwelle wird die Befallsstärke bezeichnet, bei der Schäden eintreten, die gleich hoch sind wie die Kosten einer Bekämpfungsmaßnahme.
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Schädling Tier oder Pflanze, weiche nach Einschätzung des Menschen seine Nutztiere und Pflanzen oder Vorräte in nicht vertretbarer Weise schädigt oder eine Gefahr durch die Übertragung von Krankheiten darstellt (vgl. Nützling ).
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Schlafdeich alter, heute funktionsloser Deich
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Schlußgesellschaft Vegetationseinheit, die sich als Endglied der Vegetationsentwicklung auf einem bestimmten Standort einstellt und die ohne menschliche Einwirkung und von Katastrophen abgesehen dauernd bestehen bleibt
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spontan Bezeichnung für Pflanzenvorkommen, die weder kultiviert wurden noch verwildert sind, d.h. also Vorkommen von Wildpflanzen; Gegens.: subspontan
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Standort potentieller Wohnort einer Art oder Pflanzengemeinschaft unter Einschluß aller darauf einwirkenden Umweltfaktoren (gleich ob die Art oder Pflanzengesellschaft real vorhanden ist oder nicht)
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Stressfaktor Umweltfaktor, der bei Organismen Stress auslöst. Dauerhafter Stress kann bei Organismen zu Erschöpfung, Schäden und sogar zum Tod führen. Verhaltensänderungen wie erhöhte Aggressivität und Abwanderung können ebenfalls eine Reaktion auf Stress sein. Ökosysteme reagieren auf dauerhaften Stress mit Abweichungen vom Normalzustand, die so weit gehen können, dass die Regenerationsfähigkeit der Systeme eingeschränkt wird.
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Stallmist (Stalldung). Gemenge von festen und flüssigen Ausscheidungen von Nutztieren (Rind, Schwein, Huhn u. a. ) mit oder ohne Einstreu (Stroh, Laub usw.). Stapelfähiger Festmist entsteht bei der Aufstallung der Tiere mit Einstreu und getrennter Lagerung des Harns in Jauchegruben und anschließender Lagerung mit Rotteprozess. (Flüssigmist siehe Gülle ).
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stenök Arten mit sehr speziellen Ansprüchen an ihren Lebensraum und einer hohen Empfindlichkeit gegenüber Veränderungen von Umweltbedingungen, also Arten mit geringer ökologischer Amplitude (Gegensatz: euryök)
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Sternit Bauchplatte eines Segmentes des Hinterleibes. (siehe auch Morphologie)
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Störungszeiger Pflanzenarten, die aufgrund ihres ökologischen Verhaltens Eingriffe in die Vegetation bzw. Störungen der Vegetationsdecke signalisieren; häufig einjährige (annuelle) Arten
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Stolonen oberirdische Ausläufer, d.h. plagiotrop (seitwärts) wachsende, sich bewurzelnde Seitenachsen des Sprosses; dienen der vegetativen (ungeschlechtlichen) Vermehrung
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subruderal schwach und/oder teiweise ruderal, halbruderal
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subspontan Arten: verwilderte Arten bzw. Kultur- und Gartenflüchtlinge (Gegens.: spontane Arten (Wildpflanzen)
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Sukzession Zeitliches Aufeinanderfolgen von Lebensgemeinschaften an einem Standort, ausgelöst durch Umweltveränderungen, die natürlichen (z. B. Vulkantätigkeit, Erdbeben, Feuer, Klimaänderung (z. T), Lebenstätigkeit der Organismen) oder anthropogenen Ursprungs sein können.oder: umweltbedingtes Ablösen einer Pflanzengesellschaft durch eine andere an einem Standort; kann exogen d.h. zoogen bzw. anthropogen (= adaptive Veränderung) und/oder durch die Pflanzen selbst, also endogen d.h. natürlich bedingt sein
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Sulcus obliquus am unteren Rand des Kiefers schräg nach hinten ziehende Furche
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Symbioten Artverschiedene Organismen,die mit gegenseitigen Nutzen, aber auchin gegenseitiger Abhängigkeit aufgrund evolutionärer Anpassung miteinander (vgl.Parasiten )
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Synergismus Form des Zusammenwirkens zweier oder mehrerer Faktoren, Stoffe oder Lebewesen, wobei deren Gesamtwirkung größer als die Summe der Einzelwirkungen ist .
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Syntaxon Pflanzengesellschaft (beliebiger Rangstufe
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Testorganismen Bioindikatoren, die für biologische Tests eingesetzt werden können. Diese Tests können sowohl im Laborversuch als auch an im Freiland exponierten Organismen durchgeführt werden.
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Tierschutz Maßnahmen zum Schutz des Tieres vor unberechtigten Angriffen auf dessen Leben und Wohlbefinden. Schutzobjekt ist somit das einzelne Tier im Gegensatz zum Artenschutz (Tierschutzgesetz).
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Trophiegrad Grad der Nährstoffversorgung und damit der Produktivität eines Ökosystems. Eutrophe Ökosysteme sind reichlich mit Nährstoffe versorgt, während oligotrophe gering nährstoffversorgt sind. Der Trophiegrad ist z. B. wichtig für die Bestimmung der Gewässergüte stehender Gewässer (vgl. Saprobiegrad ).
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Taxon Sippe, d.h. taxonomische Gruppe beliebiger Rangstufe: Systemeinheit wie Art, Familie, Ordnung, Klasse u.a. (Plural: Taxa)
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Tergit Rückenplatte eines Segmentes des Hinterleibes.
(siehe auch Morphologie)
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Thorax Brustabschnitt (siehe auch Morphologie)
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Tracheen reichverzweigte Luftröhren, mit deren Hilfe die Insekten atmen.
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Turionen (=Hibernakeln) Überwinterungsknospen zahlreicher Wasserpflanzen; werden im Herbst gebildet, überwintern auf der Gewässersohle, steigen im Frühjahr an die Wasseroberfläche und entwickeln sich dort zu neuen Pflanzen(=Hibernakeln) Überwinterungsknospen zahlreicher Wasserpflanzen; werden
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Überhalter Einzelbäume, die größer und älter als der übrige Gehölzbestand sind
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Überlagerung(skomplex) (oft ephemeres) Vermischung von Bestandteilen einer mehr flüchtigen Gesellschaft (z.B. Wasserlinsen) mit einer relativ stabilen Komponente (z.B. Röhrichtbestände oder Laichkrautrasen); vgl. Durchdringungskompl.
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Ubiquist in. den unterschiedlichen Biotopen lebende Arten
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Ufervegetation i.e.S. für den Lebensraum Ufer typische Vegetation(seinheiten) mit charakte- ristischen Arten; zeichnet sich u.a. durch Toleranz oder Abhängigkeit von feuchten bis nassen oder gar zeitweise überstauten Böden aus und ist häufig aus Nährstoffzeigern aufgebaut (i.e.S. = im engeren Sinne)
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Umweltschutz Schutz der natürlichen Umwelt des Menschen durch ein komplexes System von Maßnahmen zur Reinhaltung von Wasser, Luft und Boden sowie durch Landschaftspflege.
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UVP Umweltverträglichkeitsprüfung; Verwaltungsverfahren zum Zwecke der Vermeidung, Einschränkung oder des Ausgleichs (Ausgleichsmaßnahmen ) von schädlichen Auswirkungen erheblichen Umfanges bestimmter öffentlicher oder privater Eingriffe in die Umwelt.
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Vegetation Vegetationsdecke, die Gesamtheit der Pflanzengesellschaften eines Gebietes
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Verbandsklage Möglichkeit von anerkannten Verbänden , ohne eine Verletzung in eigenen Rechten darlegen zu müssen, Rechtsbehelfe gegen einen Verwaltungsakt nach Maßgabe der Verwaltungsgerichtsordnung einzulegen, wenn geltend gemacht werden kann, dass der Verwaltungsakt den Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes oder anderer definierter Gesetze widerspricht.
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Verwitterung Die Zerkleinerung, Lösung oder Mineralumwandlung von Gesteinen an der Erdoberfläche durch physikalische (z. B. Sonneneinstrahlung, Frost-, Salzsprengung) oder chemische Vorgänge (z. B. Lösung in Wasser).
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Vogelschutzrichtlinie Richtlinie des EG-Rates vom 2.4.1979 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten
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Wald Dem Erscheinungsbild nach hauptsächlich aus Bäumen bestehende Pflanzengesellschaft.
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Waldfunktionen Sammelbegriff für die verschiedenen Leistungen des Waldes als Rohstofflieferant und Einkommensquelle, als Erholungsraum sowie als Schutzfaktor für Standort und Umgebung (Boden, Wasser, Klima, Luft, Pflanzen und Tiere).
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Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen Weltweites Abkommen vom 3.3.1973 über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten der freilebenden Tier und Pflanzenwelt. Das Übereinkommen enthält zum einen Listen mit vom Aussterben bedrohten Arten, deren Handel gänzlich verboten ist, und zum anderen Listen mit gefährdeten Arten, deren Handel eingeschränkt ist.
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Watt Flache Uferzone von Tidegewässern (Meere, Flussmündungen), zwischen Mittlerem Tideniedrigwasser (MTnw) und Mittlerem Tidehochwasser (MThw) gelegen. Nach der Körnung des Bodens werden Schlickwatt (feines Bodenmaterial) und Sandwatt (gröberes Bodenmaterial) unterschieden.
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Wildkraut Wildwachsende krautige Pflanze einer in ihrer Entwicklung und Verbreitung nicht durch den Menschen gezielt beeinflussten Art.
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Windschutz Durch unbelebte (Wälle, Mauern, Schutzzäune) oder lebende Anlagen (Streifen aus kurzlebigen Pflanzen wie Mais, Sonnenblumen, Topinambur usw. oder aus langlebiger Vegetation wie Strauchhecken oder Baumstreifen) erreichte Verminderung der Windstärke und somit Schutz von Boden und Pflanzenbeständen und in besonderen Bereichen auch von Tieren und Menschen.
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Wirt Ein Lebewesen (Pflanze oder Tier), das einem anderen eine mehr oder weniger lange Zeit als Spender von Nahrung, Schutz oder Transportmöglichkeit von Nutzen ist.
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Witterung Charakteristische Abfolge von meteorologischen Vorgängen in einem Gebiet in ihrem längerfristigen, jahreszeitlichen Rhythmus wie Regenzeiten, Frostperioden u. a.
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Xerothermen Bezeichnung für trocken-warme, also wüsten- und steppenartige Lebensräume sowie für deren Tier- und Pflanzenwelt.
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Xerophyten Landpflanzen, die an sehr trockenen Standorten gedeihen.
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Zersetzer Destruenten.
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Zeigerorganismen Tierische oder pflanzliche Organismen, deren Fehlen oder Vorkommen auf bestimmte Umweltfaktoren schließen lässt. Flechten sind beispielsweise Bioindikatoren für Luftverunreinigungen.
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Zersiedlung Begriff aus der Raumordnung und Landschaftsplanung, der ausdrückt, dass in einer Landschaft, meist in der Umgebung größerer Städte, eine große Anzahl von Streusiedlungen, ohne Rücksicht auf die Verletzlichkeit der freien Landschaft zu nehmen, entstanden ist. Davon geht auf die verschiedenen Naturpotentiale, wie z. B. das Erholungspotential, eine Belastung aus.
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Zeigerpflanzen Pflanzenarten mit bestimmten Ansprüchen an ihren Wuchsort bezüglich abiotischer Faktoren wie z.B. Nässe/Trocknis, Stickstoffgehalt oder Azidität/Basizität; Vorkommen oder Fehlen solcher (Bio-)Indikatoren signalisiert bestimmte Verhältnisse eines Standortes oder Lebensraumes
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Zeigerarten Pflanzen oder Tierarten, die durch ihr Vorkommen oder ihr Fehlen bestimmte Verhältnisse eines Standortes oder Lebensraumes erkennen lassen (z.B. zeigt die Brennesel nährstoffreiche Verhältnisse an)
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Zonale Vegetation Die natürliche Vegetation der normalen, von den typischen Klimafaktoren der betreffenden Vegetationszone bestimmten und nicht von besonderen Relief? und Bodenfaktoren geprägten Standorte eines Gebiets.
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Zönose Biozönose.
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Zonierung Langgestreckte oder konzentrische Raumgliederung in Abhängigkeit von einem oder mehreren Standortfaktoren, die häufig einem Faktorengefälle (Gradient) folgt. Entsprechend den äußeren Bedingungen siedeln sich an den unterschiedlichen Stellen verschieden angepasste tierische und pflanzliche Organismen an.
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Zoochorie Bezeichnung für die Ausbreitung von Früchten und Samen durch Tiere.
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zoogen unter unter Mitwirkung von Tieren entstanden bzw. verursacht
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Zwergsträucher Verholzte Pflanzen, die eine Wuchshöhe bis zu 25-50 cm nicht überschreiten und dadurch mit ihren Erneuerungsknospen unter der schützenden Schneedecke bleiben.
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