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Bei genauerem Nachfragen stellt sich
meist heraus, dass dies abends oder nachts geschieht, wenn die Zimmerfenster
offen und die Zimmer hell erleuchtet sind. In lauen Sommernächten
fliegen Hornissen auch nachts und werden von hell erleuchteten Wänden
und Lampen magisch angezogen.
Tip:
Bei Dunkelheit in einem
Zimmer das Fenster schließen, bevor man das Licht einschaltet, bzw.
das Licht ausschalten und einige Minuten danach das Fenster öffnen.
Durch geöffnete Kippfenster gelangen Hornissen leicht in ein Zimmer,
aber kaum jemals hinaus. Wer ganz sicher gehen will, kann die umweltfreundlichste
Methode anwenden, lästige Insekten (somit auch Mücken und Nachtschmetterlinge)
fernzuhalten: Mit geringem Aufwand können Fenster mit Kunststoffgitter,
das für wenig Geld meist in Baumärkten u.ä. angeboten wird, abgesichert
werden. Nahezu jedes Haus in den USA und den Ländern Südeuropas
hat während der Sommermonate Fliegengitter vor den Fenstern; Luftaustausch
kann ohne lästigen Insektenbesuch erfolgen.
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Gelegentlich gelangen Hornissen-
oder Wespenköniginnen von November bis April in Wohnräume. Dies
ist meist dadurch zu erklären, dass Rohrleitungen durch die Decke
geführt werden, die nicht sorgfältig eingeputzt sind. Die aus dem
Zimmer durch die undichte Fuge aufsteigende Wärme weckt die in der
Zwischendecke überwinternden Königinnen und lockt sie in das Zimmer.
Hier hilft nur Einfangen mit Glas
und Papier und in ein geeignetes Winterquartier umquartieren (Reisig-
oder Laubhaufen, Holzstege, Baumhöhle u.ä.).
Wichtig danach:
Die undichte Stelle in der Decke schließen!
Hornissen während des Anfluges auf den Nistkasten |