Ist der neue Aufstellungsort näher
als ca. 3 km vorn alten Nistplatz entfernt, muß damit gerechnet
werden, daß ein Teil der Hummeln wieder dorthin zurückfliegt.
Durch
mehrmaliges Fangen und Zusetzen erreicht man aber bald, daß
auch diese Hummeln sich den neuen Stand merken. Man mache es sich
überhaupt stets zur Pflicht, nach jeder Umquartierung mit
anschließender Umsiedlung in einen neuen Lebensraum an den
nächsten 2 - 3 Tagen nochmals den alten Nistplatz aufzusuchen,
um evtl. zurückgebliebene Arbeiterinnen zu fangen und dem
Nest zuzusetzen, denn bei den wenig volkreichen Hummelnestern
ist jede Arbeiterin wichtig.
Indisches Springkraut ist mittlerweile
in unseren Breiten stellenweise an Gewässern eingebürgert
und ist gleihzeitig eine wichtige Nahrungsquelle für die
Hummeln.
Die gefangenen Hummeln dürfen
bis zum Zusetzen nicht in Glasbehältern oder ähnlich
glatten Gebilden aufbewahrt werden, da sie sich sonst zu sehr
abnutzen; am besten eignen sich die bereits erwähnten Pappschachteln
mit Ansatzröhre.